Die passende Karte zur Frage

Was sagen Starkregenkarten über mein Grundstück?

Amtliche Starkregen- und Hochwasserkarten helfen, mögliche Gefährdungen einzuordnen. Lesen Sie dabei Szenario, Datenstand und Grenzen der jeweiligen Karte. Terraincheck ergänzt die Betrachtung um eine lokale Geländeübersicht.

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Kostenlose Vorschau · Ohne Registrierung · Baden-Württemberg

Gestrichelt: FlurstückBlau: Fließweg / Senke
Schematische Erklärung · keine Standortanalyse · nicht maßstäblich

Drei Karten, unterschiedliche Aussagen

Eine Starkregengefahrenkarte beschreibt modellierte Überflutungen durch Starkregen für festgelegte Szenarien. Je nach Angebot sind beispielsweise Überflutungstiefen, Fließrichtungen oder Geschwindigkeiten dargestellt. Die Erläuterungen des Herausgebers sind Teil der Aussage.

Hochwassergefahrenkarten betrachten Hochwasser an Gewässern für bestimmte Szenarien. Eine Fläche außerhalb einer dargestellten Hochwasserfläche kann trotzdem von Oberflächenabfluss bei Starkregen betroffen sein.

Eine topografische Abflussanalyse wie Terraincheck untersucht die Geländeform. Sie berechnet mögliche Wege und Konzentrationen ohne Regenereignis, Kanalnetz oder Versickerung. Die relative Tiefe einer Geländesenke ist deshalb nicht mit einer Überflutungstiefe aus einer Gefahrenkarte vergleichbar.

Offizielle Karten für Ihren Ort finden

Beginnen Sie bei der Stadt oder Gemeinde, dem zuständigen Zweckverband oder den Landesangeboten. Prüfen Sie vor der Nutzung, wer die Karte herausgibt und welche Hinweise zur Interpretation gelten. Terraincheck bindet derzeit keine amtlichen Starkregen- oder Hochwassergefahrenlayer in die Analyse ein.

Für Karlsruhe erläutert die Stadt die Nutzung ihrer Starkregengefahrenkarten und verlinkt das städtische Geodatenportal. Für den Landkreis Rastatt und den Stadtkreis Baden-Baden stellt der Zweckverband Hochwasserschutz einen Einstieg zur Starkregengefahrenkarte bereit.

Diese Angaben sollten Sie zuerst lesen

Zoomen Sie nicht nur auf eine Farbe am Haus. Die Aussage hängt vom verwendeten Szenario, den Eingabedaten und der Modellierung ab. Eine Karte kann auch mehrere zeitliche Maxima zusammenfassen; beachten Sie hierzu die jeweilige Anleitung.

  • Welches Regen- oder Hochwasserszenario ist ausgewählt?
  • Welcher Datenstand und welche Modellauflösung sind angegeben?
  • Was bedeuten Legende, Schwellenwerte und nicht eingefärbte Bereiche?
  • Welche Gebäude, Entwässerungseinrichtungen und Geländehindernisse wurden berücksichtigt?
  • Welche Hinweise gibt der Herausgeber zu Unsicherheit, Gültigkeit und örtlicher Beratung?

Die Geländeübersicht als Ergänzung nutzen

Mit Terraincheck können Sie Höhenunterschiede auf dem Flurstück nachvollziehen und Fragen zu möglichen lokalen Wasserwegen vorbereiten. Prüfen Sie diese Hinweise neben der offiziellen Gefahrenkarte und Ihren Beobachtungen.

Abweichungen zwischen Karten sind ein Anlass, Daten und Modellannahmen zu vergleichen. Terraincheck kann nicht entscheiden, welche Abflussmenge im Ereignis auftritt, und bestätigt weder einen sicheren Standort noch die Eignung einer Schutzmaßnahme.

Mit konkreten Fragen in die Fachberatung

Sammeln Sie Kartenquelle, ausgewähltes Szenario, Datenstand und beobachtete Wasserwege. Bei wiederkehrender Vernässung, einem Bauvorhaben oder der Planung einer Entwässerung sollte eine geeignete Fachperson die örtlichen Verhältnisse prüfen.

Eine automatische Karte ersetzt weder eine fachliche Begutachtung noch die erforderliche Planung. Terraincheck bietet in der aktuellen Testversion keine Fachbetriebsvermittlung an.

Häufige Fragen

Ist Terraincheck eine amtliche Starkregengefahrenkarte?

Nein. Terraincheck ist ein Angebot von Empiria Insight und nutzt amtliche Geländedaten für eine eigene topografische Auswertung. Ein amtlicher Datenbezug macht das Ergebnis nicht zu einer amtlichen Gefahrenkarte.

Kann ich aus einer weißen Fläche auf Sicherheit schließen?

Das hängt von der Legende und den Modellannahmen des jeweiligen Anbieters ab. Eine nicht eingefärbte Fläche ist keine allgemeine Sicherheitszusage. Lesen Sie die Kartenanleitung und prüfen Sie weitere Einflüsse.

Sind amtliche Gefahrenkarten bereits in Terraincheck enthalten?

Nein. In der aktuellen Testversion sind entsprechende amtliche Gefahrenlayer nicht aktiviert. Die Links auf dieser Seite führen zu den zuständigen offiziellen Angeboten.

Ein Angebot von Empiria Insight

Redaktion: Terraincheck · Stand: 6. November 2026. Grundlagen und Datenherkunft: Methodik · Quellenregister.

Die Vorschau ist eine topografische Orientierung. Für Planung, Bemessung und eine Bewertung vor Ort benötigen Sie entsprechende Fachleute.

Ein erster Blick auf Ihr Gelände.

Wählen Sie ein Flurstück und prüfen Sie Höhen, Gefälle und mögliche Fließwege.

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